Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Geltungsbereich und Allgemeines
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge, Leistungen, Beratungen und sonstigen Dienstleistungen, die zwischen MiseEnProfit Consulting, Inhaber Tom Gebauer (nachfolgend „Berater“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“) geschlossen werden.
(2) Das Angebot des Beraters richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen (z. B. Gastronomen, Hoteliers, Caterer, Gründer im Gastgewerbe). Diese AGB gelten nicht für Verbraucher (§ 13 BGB).
(3) Es gelten ausschließlich diese AGB. Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang
(1) Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung der im jeweiligen Angebot oder Beratungsvertrag näher spezifizierten Beratungs- und Dienstleistungen (z. B. F&B-Consulting, Wirtschaftlichkeitsanalysen, Prozessoptimierung, Konzeptentwicklung).
(2) Der Berater schuldet die Erbringung einer qualifizierten Dienstleistung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung, nicht jedoch das Erreichen eines bestimmten wirtschaftlichen Erfolges oder eines spezifischen betriebswirtschaftlichen Ergebnisses. Die finale Umsetzung der Beratungsinhalte und -empfehlungen obliegt allein dem Kunden.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Angebote des Beraters (z. B. auf der Website oder in Erstgesprächen) sind freibleibend und unverbindlich.
(2) Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde ein schriftliches oder in Textform (z. B. per E-Mail) übermitteltes Angebot des Beraters unterzeichnet oder ausdrücklich bestätigt, oder wenn der Berater mit der Ausführung der Leistung beginnt.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist verpflichtet, den Berater bei der Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen nach Kräften zu unterstützen.
(2) Der Kunde wird dem Berater alle für die Durchführung des Auftrags notwendigen Informationen, Daten, Unterlagen (z. B. betriebswirtschaftliche Auswertungen, Speisekarten, Rezepturen, Personaleinsatzpläne) und Zugänge rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß zur Verfügung stellen.
(3) Entsteht dem Berater aufgrund einer Verletzung oder Verzögerung der Mitwirkungspflichten des Kunden ein Mehraufwand, ist dieser vom Kunden nach den vereinbarten Honorarsätzen separat zu vergüten.
§ 5 Vergütung, Zahlungsbedingungen und Verzug
(1) Es gilt die im Einzelvertrag oder Angebot vereinbarte Vergütung (Festhonorar, Tagessatz oder Stundensatz). Alle Preise verstehen sich als Nettopreise zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen des Beraters innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
(3) Der Berater ist berechtigt, für Teilleistungen Zwischenrechnungen zu stellen oder angemessene Vorschüsse (Anzahlungen) zu verlangen.
(4) Bei Zahlungsverzug des Kunden gelten die gesetzlichen Regelungen für den B2B-Bereich. Der Berater behält sich das Recht vor, die Leistungen bis zur vollständigen Zahlung ausgesetzt zu lassen.
§ 6 Stornierung und Terminverschiebung durch den Kunden
(1) Da Beratungsleistungen feste Kapazitäten blockieren, vereinbaren die Parteien für den Fall, dass der Kunde vereinbarte Beratungstermine oder Workshops absagt oder verschiebt, folgende pauschale Ausfallentschädigungen:
Absage bis zu 14 Tage vor dem Termin: kostenfrei.
Absage 13 bis 7 Tage vor dem Termin: 50 % des vereinbarten Honorars.
Absage weniger als 7 Tage vor dem Termin: 80 % des vereinbarten Honorars.
(2) Dem Kunden bleibt der Nachweis unbenommen, dass dem Berater kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Bereits entstandene Reisekosten oder Drittkosten sind in jedem Fall in voller Höhe vom Kunden zu erstatten.
§ 7 Urheberrecht und Geistiges Eigentum
(1) Alle vom Berater erstellten Berichte, Analysen, Konzepte, Kalkulationstabellen, Leitfäden und sonstigen Unterlagen sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Der Kunde erhält an den Arbeitsergebnissen ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich und örtlich unbeschränktes Nutzungsrecht für eigene interne betriebliche Zwecke. Eine Weitergabe an Dritte oder eine kommerzielle Vervielfältigung/Nutzung außerhalb des eigenen Betriebs bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Beraters.
§ 8 Haftung
(1) Der Berater haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Berater nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Eine Kardinalpflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für entgangenen Gewinn, mangelnden wirtschaftlichen Erfolg oder indirekte Folgeschäden des Kunden ist im Rahmen des rechtlich Zulässigen ausgeschlossen.
§ 9 Geheimhaltung und Datenschutz
(1) Die Vertragsparteien verpflichten sich, alle ihnen im Rahmen der Zusammenarbeit bekanntwerdenden geschäftlichen, betrieblichen oder privaten Informationen (insbesondere Betriebsgeheimnisse, Rezepturen, Umsatzzahlen, Personaldaten) der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln – auch über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.
(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt streng nach den Vorgaben der DSGVO und der geltenden Datenschutzbestimmungen.
§ 10 Schlussbestimmungen, Gerichtsstand
(1) Auf Verträge zwischen dem Berater und dem Kunden findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
(2) Sofern der Kunde Kaufmann ist, ist der Geschäftssitz des Beraters der ausschließliche Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.